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Aktion „Lebendiges Deutsch“

Was wollen wir? Wir wollen für jenes unbefangene Vertrauen in die eigene Muttersprache werben, wie es Engländern und Franzosen, Polen, Spaniern und Italienern selbstverständlich ist.
Als Beitrag dazu werden wir jeden Monat zwei Vorschläge machen oder erbitten, welche griffigen und treffenden deutschen Wörter an die Stelle englischer Wörter treten können, wenn die überflüssig, hässlich oder nicht allgemein verständlich sind.

Wir sind keine Puristen, keine Fremdwort-Jäger, keine Bilderstürmer. Wir bejahen die Bereicherung des Deutschen durch fremde Sprachen, und manche Importe gerade aus dem Englischen begrüßen wir. Unsere Initiative richtet sich allein gegen die schiere Anglomanie, gegen das Übermaß.

    Aktuell: Unser Buch ist fertig!



    Deutsch lebt! – Ein Appell zum Aufwachen.
    Von Wolf Schneider, Cornelius Sommer, Josef Kraus, Walter Krämer.
    (166 Seiten.14,80 Euro. ISBN 978-3-942409-01-8).

    Bestellungen werden ab sofort entgegengenommen beim:
    IFB-Verlag
    Schulze-Delitzsch-Straße 40, 33100 Paderborn,
    Tel.: 0 52 51 - 31 06 02, Fax: 0 52 51 - 37 09 06,
    info@ifb-verlag.de


Wir sollten aufhören, uns für die deutsche Sprache zu genieren. Sie ist eine der großen Kultursprachen des Abendlands, die meistgesprochene Sprache in der Europäischen Union und nach Englisch und Spanisch die meistgelernte Fremdsprache der Welt – ja sie ist das Sammelbecken der Weltliteratur: Seit 200 Jahren werden in keine andere Sprache so viele Bücher übersetzt wie in die deutsche, und laut Unesco-Statistik ist das noch heute so.

Rezützeln wir also unsere Muttersprache! „Rezützeln“: Das ist die Aussprache, die der unsägliche Import „recyceln“ uns nach deutscher Sprechgewohnheit nahelegt. Bereiten wir das Deutsche wieder auf! Versuchen wir, den Müll in frische, bunte Wörter zu verwandeln.



Bald gibt's in der EU keine Zigarettenwerbung mehr. Eine Marke verabschiedet sich mit einem witzigen, ALD-freundlichen Spruch von den Litfaß-Säulen.



Prof. Walter Krämer
Vorsitzender des „Vereins deutsche Sprache e.V.“
Josef Kraus
Präsident des Deutschen Lehrerverbandes
Wolf Schneider
Sachbuchautor und Journalistenausbilder
Dr. Cornelius Sommer
Botschafter i.R., Beauftragter „Haus der deutschen Sprache"



Prof. Dr. Walter Krämer ist Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik an der Universität Dortmund sowie Gründer und Vorsitzender des Vereins Deutsche Sprache e.V. und Vorstandsmitglied der Stiftung Deutsche Sprache. Sein Lexikon der populären Irrtümer (mit Götz Trenkler) wurde in 16 Sprachen übersetzt, darunter koreanisch, russisch und japanisch, und weltweit über eine Million mal verkauft. Für seine Verdienste um die deutsche Sprache erhielt er 1999 den Deutschen Sprachpreis.

Josef Kraus ist Oberstudiendirektor an einem Gymnasium in Bayern und Diplom-Psychologe; seine Lehramtsfächer sind Deutsch und Sport. Ehrenamtlich ist er Präsident des Deutschen Lehrerverbandes (DL), der Dachorganisation der Bundesverbände der Philologen, der Realschullehrer sowie der Lehrer an beruflichen und an Wirtschaftsschulen. Kraus schreibt regelmäßig für den Rheinischen Merkur. Als Autor ist er zudem mit seinen Büchern Spaßpädagogik – Sackgassen deutscher Schulpolitik (1998) und Der PISA-Schwindel – Unsere Kinder sind besser als ihr Ruf (2005) in Erscheinung getreten.

Wolf Schneider war Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in Washington, Verlagsleiter des Stern, Chefredakteur der Welt und 16 Jahre lang Leiter der Henri-Nannen-Schule. Er ist Ausbilder an fünf Journalistenschulen und unterrichtet lesbares Deutsch in Wirtschaft, Presse und Behörden. 1994 verlieh die Gesellschaft für deutsche Sprache ihm den Medienpreis für Sprachkultur. Schneider hat 26 Sachbücher geschrieben, zuletzt DEUTSCH! Das Handbuch für attraktive Texte und Wörter waschen – 26 gute Gründe, politischen Begriffen zu misstrauen.

Dr. phil. Cornelius Sommer war als Professor für deutsche Literatur an der University of California tätig, danach 35 Jahre lang im deutschen diplomatischen Dienst, zuletzt als Beauftragter für Asienpolitik, als Generalkonsul in Kaliningrad (Königsberg) und zuvor als deutscher Botschafter in Finnland. Er ist jetzt Beauftragter der Stiftung Deutsche Sprache für deren Projekt Haus der deutschen Sprache.


Ihre Unterstützung für die Aktion „Lebendiges Deutsch“ ausdrücklich bekräftigt haben:

  • Prof. Dr. Helmut Glück, Professor für deutsche Sprachwissenschaft, Universität Bamberg, und Vorstandsmitglied der Stiftung Deutsche Sprache
  • Hans-Olaf Henkel, ehem. Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie
  • Prof. Dr. Paul Kirchhof, Direktor des Instituts für Finanz- und Steuerrecht der Universität Heidelberg
  • Prof. Dr. Ulrich Knoop, Leiter des Deutschen Seminars I der Universität Freiburg
  • Prof. Dr. Christian Meier, ehem. Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung
  • Prof. Dr. Horst Haider Munske, ehem. Leiter des Instituts für Germanistik, Universität Erlangen-Nürnberg
  • Dr. Norbert Lammert, Bundestagspräsident
  • Reinhard Mey, Liedermacher
  • Helmut Schäfer, Staatsminister im Auswärtigen Amt a. D.
  • Prof. Dr. Gert Ueding, Direktor des Seminars für Allgemeine Rhetorik, Universität Tübingen
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Harald Weinrich, Sprachwissenschaftler













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